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BioEnergieDialog

Infos zum Bundeswettbewerb

Mit dem Wettbewerb "Bioenergie-Regionen" fördert das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) Netzwerke mit innovativen Konzepten, die die Entwicklungschancen der Bioenergie für sich nutzen.

Ziel ist es, damit die regionale Wertschöpfung zu erhöhen, den Wissenstransfer zu verbessern, Qualifizierungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze zu schaffen.

Insgesamt hatten sich 210 Regionen mit einer Ideenskizze am zweistufigen Auswahlverfahren des Wettbewerbs beteiligt. 50 Regionen davon erhielten bereits im vergangenen Herbst die Chance, ein Regionales Entwicklungskonzept zu erarbeiten und sich mit diesem einem weiteren Auswahlverfahren zu stellen. Eine unabhängige Fachjury hat von dieser Vorauswahl die 25 Gewinner-Regionen ausgewählt. Insbesondere war von Bedeutung, ob die Umsetzung des jeweiligen Konzeptes regionale Wertschöpfung unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien generieren kann.
Die Fördermittel des BMELV können für kommunikative Maßnahmen, wie z.B. die
Einrichtung von Netzwerkbüros, Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit, Durchführung von Bürgerworkshops und Fachveranstaltungen oder auch zur Erstellung ergänzender Studien eingesetzt werden. Durch die Förderung von Kommunikationsstrukturen sollen regionale und überregionale Partner in die Prozesse eingebunden werden.

Die 25 Siegerregionen:

25 Bioenergieregionen

BioEnergieDialog Oberberg / Rhein-Erft

Der Rhein-Erft-Kreis und der Oberbergische Kreis liegen im Süden von Nordrhein-Westfalen. In ihrer Mitte liegt die Stadt Köln. Beide Regionen sind ländlich geprägt und verfügen über
Kernkompetenzen, die bei der jeweils anderen Region erst ansatzweise entwickelt sind und dort aufgebaut werden sollen. Die dort weit entwickelte Kompetenz „Logistik" im Rhein-Erft-Kreis soll nach Oberberg und die Kompetenz „Bioenergie" im Oberbergischen Kreis soll nach Rhein-Erft transferiert werden.
BioTecRheinErft e.V. und ZebiO e.V. kooperieren durch gegenseitige Mitgliedschaft miteinander zur Förderung von Bioenergie und Biotechnologie in ihrer jeweiligen Heimatregion. Sie wollen mit diesem Projekt die in ihren Kreisen vorhandenen Schnittmengen und Unterschiede als Basis nehmen, den Austausch durch gemeinsame Netzwerke fördern, um Konzepte und Prozesse zum nachhaltigen Ausbau der Bioenergie anzustoßen.
Karte Region Koeln
Ziel des „BioEnergieDialogs" ist es, zwischen den Regionen einen intensiven fachlichen Austausch der beiden beteiligten Kreise zur Förderung des Wirtschaftszweiges Bioenergie durchzuführen . Gemeinsames Ziel in beiden Regionen ist der Auf- und Ausbau zu Biomasseregionen und der dazugehörigen Wertschöpfungsketten zur nachhaltigen Mobilisierung und effizienten energetischen Nutzung von Biomasse.

Nach Ende des Projektes soll für die Region

A) Oberberg ein schlüssiges und wirtschaftlich tragfähiges Logistikkonzept ausgearbeitet sein, das die hiesigen Land- und Forstwirte sowie privatwirtschaftliche und industrielle Unternehmen befähigt, sich langfristig im Bereich Bioenergie wirtschaftlich zu betätigen.

B) Rhein-Erft ein schlüssiges und wirtschaftlich tragfähiges Konzept zum Anbau, Ernte
und energetischer Verwertung von Biomassen verfügbar sein.

C) jeweils energieeffiziente und umweltfreundliche Leuchtturmprojekte unter
Berücksichtigung der bestehenden Angebot- und Nachfragestrukturen definiert sein und angestoßen werden.

Dazu werden die jeweiligen Kernkompetenzen (Stärken stärken) in die Partnerregion
transferiert, um so beiden Regionen das vorhandene Wissen und die praktischen Erfahrungen umfassend zur Verfügung zu stellen und gemeinsam mit den Land- und Forstwirten sowie den betreffenden Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette weiterzuentwickeln. Dabei werden alle geplanten Aktivitäten auf Nachhaltigkeit ausgerichtet (Mehrgenerationen-Wissenstransfer).
Über diesen Brückenschlag des gegenseitigen Austausches werden die Aktivitäten beider Kreise gebündelt und hierdurch die zu erwartenden Ergebnisse in vergleichbar kurzer Zeit potenziert.
Über die Vielfalt der Akteure (Land- und Forstwirte, Unternehmen, Hochschulen, Schulen, Institute und Verbänden, Verwaltung und Politik) sind Synergieeffekte und gemeinschaftliche Wissensvorsprünge zu erwarten.

Die Chancen des BioEnergieDialogs für beide Regionen (zusammengefasst)

1. Neue Einkommensquellen für die Land- und Forstwirtschaft
2. Entstehung regionaler Kreisläufe
3. Erhöhung der Wertschöpfung in beiden Regionen
4. Vernetzung und damit Verbesserung von sozialen Strukturen
5. Beitrag zur Entwicklung und Zukunftssicherung ländlicher Räume
6. Beitrag zu Klima- und Umweltschutz

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