Gemeinsame Veranstaltung mit der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien Bergisches Land und der EnergieAgentur.NRW war ein voller Erfolg

"Bauen mit Holz - voll im Trend"

über 100 Personen waren zur Onlineveranstaltung am 18.11.2020 angemeldet. Die Plattform edudip wurde von der EnergieAgentur.NRW bereitgestellt und Cathrin Campen übernahm auch die Koordination der Anmeldungen sowie gemeinsam mit Kollege Fabian Tenk die Moderation der Veranstaltung.

Zur Begrüßung haben Susanne Roll (ZebiO) und Peter Vorkötter (AG EEBL) ihre Netzwerke vorgestellt, bevor dann die anderen Referenten ihre Vorträge zum Thema Bauen mit Holz gehalten haben.

Zertifizierungen im Holzbau, wie z.B. DGNB und C2C wurden von Dirk Mobers (EnergieAgentur.NRW) beleuchtet. Des Weiteren wurden Praxisbeispiele in der Gebäudeklasse 4 und 5 von Dipl. Ing. Bernd Leuters  (Archplan) aufgezeigt und Dipl. Ing. Andrea Schnieber (Architektur vor Ort) hat die Wichtigkeit der Einbeziehung des Menschen in die Planungsprozesse verdeutlicht.

Gerd Prause (Prause Holzbauplanung) hat Facetten des Holzbaus mit System sowie den Planungsprozess „Building Information Modelling“ (BIM) vorgestellt.

Die Referenten standen im Anschluss an ihre Vorträge auch noch für Fragen zur Verfügung. Hierbei ging es u.a. um Kostenunterschiede von Massivbau zur Holzbauweise und wie man beim Thema Vergaberecht die einzelnen Personen besser mit einbeziehen kann.

Gegen Ende der Veranstaltung gab es noch eine kleine Talkrunde zum Thema „Wie wird Holzbau in der Region zum Trend?“ Dieses Thema haben Kay Boenig (Leiter des Regionalforstamts Bergisches Land) sowie Tobias Brüggemann (BRÜGGEMANN Holzbau) eingehend beleuchtet.

Fazit der Veranstaltung: Das Bauen mit Holz bietet viele Vorteile, welche stärker in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden müssen. Oftmals wird angenommen, dass die Holzbauweise geringwertiger als die Massivbauweise ist, dies ist jedoch nicht korrekt. Des Weiteren wurde bemängelt, dass es in Deutschland keine einheitliche Landesbauordnung gibt und beim Thema Bauen mit Holz noch mehr Netzwerkarbeit betrieben werden müsse.