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Energiewende dank Holzenergie in Murrhardt

Agentur für Erneuerbare Energien zeichnet die baden-württembergische Stadt als Energie-Kommune des Monats aus.

Berlin, 27. August 2015

murrhardt hackschnitzel wald fdb51ebf1dDie baden-württembergische Stadt Murrhardt setzt bei der Wärmeversorgung vor Ort besonders auf Holz, weil der Rohstoff natürlich, vor Ort vorhanden und klimafreundlich ist. Derzeit erweitern die Stadtwerke im westlichen Stadtteil das Nahwärmenetz. Im August wurden die Tiefbauarbeiten des zweiten Bauabschnitts des Nahwärmenetzes „Weststadt“ fertiggestellt. Wenn zum Beginn der Heizsaison im Oktober auch die Übergabestationen installiert sind, werden ca. 400 Wohneinheiten, alle fünf Schulen, fünf Gemeinde- und Sporthallen, zwei Seniorenheime, das Rathaus und einige Gewerbebetriebe der 13.000-Einwohner-Gemeinde mit Wärme versorgt, die im Heizwerk in Erdgas- sowie Holzhackschnitzelkesseln und kleineren Blockheizkraftwerken erzeugt wird. Insgesamt kommen in fünf Murrhardter Heizwerken Hackschnitzelanlagen zum Einsatz. Für das beispielhafte Engagement einer lokalen Wärmewende zeichnet die Agentur für Erneuerbare Energien Murrhardt als Energie-Kommune des Monats aus.

Indem Holz aus der Umgebung genutzt wird, sind die Transportwege kurz und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen wird deutlich geringer“, so Rainer Braulik, Erster Beigeordneter der Stadt Murrhardt und Werkleiter der Stadtwerke. „Die Wertschöpfung von Holz und Arbeitskräften bleibt in Murrhardt bzw. im Umland. Die Land- und Forstwirte, die Holz liefern, können ein zusätzliches Einkommen erzielen, insbesondere bei der Holzaufarbeitung und der Lieferung.“

Die Stadtwerke Murrhardt betreiben vier Heizwerke, in denen Erdgas- oder Ölkessel mit Holzhackschnitzelkesseln kombiniert werden. Eine fünfte Anlage, welche über ein Nahwärmenetz das Heinrich-von-Zügel-Gymnasium, ein Seniorenwohnheim und umliegende Anrainer versorgt, besteht aus Gaskessel, Holzhackschnitzelkessel und Blockheizkraftwerk  – dort wird also neben Wärme auch noch Strom produziert. Die gesamte installierte Leistung der Heizwerke beträgt in Summe sechs Megawatt. In der Saison 2014/2015 haben die fünf Anlagen rund 3,9 Millionen Kilowattstunden Wärme produziert. Insgesamt benötigen sie dafür rund 6.000 Schüttraummeter Hackschnitzel pro Jahr. Alleine in den zwei Heizwerken „Weststadt“ und „Fritz-Schweizer-Straße“ mit ihrer Nennleistung von 1.000 Kilowatt kommen ca. 3.500 Schüttraummeter zum Einsatz. Die Verwendung von Holz ersetzt allein in diesen beiden Anlagen pro Jahr 280.000 Liter Heizöl.

Die Holzschnitzel werden aus maschinell zerkleinertem Waldrestholz, Landschaftspflegeholz sowie aus Restholz der holzverarbeitenden Industrie gewonnen. Der Rohstoff stammt vor allem aus dem Murrhardter Wald und wird von hiesigen Waldbauern geliefert. Allein der Stadtwald Murrhardt ist 950 Hektar groß. Jährlich werden in ihm 1.000 Schüttraummeter Hackschnitzel geerntet. „Indem Holz aus der Umgebung genutzt wird, sind die Transportwege kurz und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen wird deutlich geringer“, so Rainer Braulik, Erster Beigeordneter der Stadt Murrhardt und Werkleiter der Stadtwerke. „Die Wertschöpfung von Holz und Arbeitskräften bleibt in Murrhardt bzw. im Umland. Die Land- und Forstwirte, die Holz liefern, können ein zusätzliches Einkommen erzielen, insbesondere bei der Holzaufarbeitung und der Lieferung.“

Ein vollständiges Portrait der Energie-Kommune Murrhardt liefert das Onlineportal kommunal-erneuerbar.de 

Bioenergie-Nutzung ist Teil der Pressearbeit der Agentur für Erneuerbare Energien

Die AEE leistet Überzeugungsarbeit für die Energiewende. Ihre Aufgabe ist es, über die Chancen und Vorteile einer nachhaltigen Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien aufzuklären. Gefördert durch Mittel des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft startet im zweiten Halbjahr 2015 eine Informationsoffensive zur Rolle der Bioenergie im Wärmesektor. Bis 2018 wird die Agentur für Erneuerbare Energien durch verschiedene Informationsmaterialien veröffentlichen, um über die Nutzung von Bioenergie als heimische erneuerbare Wärmeenergiequelle zu informieren.

Diese Pressemitteilung auf unendlich-viel-energie.de lesen.

Kontakt:

Agentur für Erneuerbare Energien

Alena Müller

Pressereferentin

Tel:   030 200535 45

Fax:  030 200535 51

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www.unendlich-viel-energie.de