Luftqualität in Städten und Ballungsgebieten

21. Mai 2019    

Luftqualitität in Städten und Ballungsgebieten:

Veränderlichkeit, Grenzwerte und langfristige Entwicklungen.

Referent:
Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Wahner,
Direktor des Instituts für Energie- und Klimaforschung, IEK-8: Troposphäre,
Forschungszentrum Jülich

Prof. Wahner vom Forschungszentrum Jülich: Messmethoden und Auswirkungen der Luftverschmutzung auf den Klimawandel.

In der Debatte um die Schadstoffbelastung durch Dieselfahrzeuge spielen sie die Hauptrolle: Stickoxide, also die Sauerstoffverbindungen des Stickstoffs – häufig zusammengefasst als NOx – verursachen Gefahren für die Gesundheit und die Umwelt. Vor allem chemische Reaktionen bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen sind dafür verantwortlich. Die Luft im Bereich von Innenstädten und Hauptverkehrsadern wird durch den Stickoxid-Ausstoß von diesel- und benzinbetriebenen Kraftfahrzeugen belastet. In vielen Städten werden die nach der Bundesimmissionsschutzverordnung zulässigen gesetzlichen Grenzwerte der Stickoxide von 40 μg/m³ im Jahresmittel deutlich überschritten.

Doch wer gehört zu den “schlimmsten” Verursachern – welchen Anteil haben LKWs und Busse im Vergleich zu PKWs? Was ist besser: Diesel oder Benzin?

Der Anteil der Kohlenwasserstoffe bei den Verkehrsemissionen sank seit 2000 stark, der Anteil der Stickoxyde (NOx) weit weniger.

NOx-Verursacher sind wahrscheinlich Busse und LKWs.

Prof. Wahner konnte uns wesentliche Hintergründe und daraus abgeleitete Schlussfolgerungen verständlich erläutern. Im Anschluss an den Vortrag wurden noch einige Aspekte angeregt diskutiert….

Nicht nur Studenten, sondern fast genau so viele interessierte Zuhörer besuchten diese Vorlesung – u.a. auch unser diesjähriger Gewinner von der Bau- und Immobilienmesse – Herr Dr. Platzen!

 

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