BioEnergieDialog Oberberg - RheinErft - Westerwald - Sieg: Bioenergie! Da bin ich dabei!

Projektbeschreibung:

Fortführung des Projektes „BioenergieDialog Oberberg-RheinErft aus 2009 – 2012. Hinzunahme des Drillings Westerwald-Sieg. Die Erfahrungen und das Wissen der beiden Regionen aus Nordrhein-Westfalen wurden von 2012 bis 2015 der Drillingsregion Westerwald-Sieg in Rheinland-Pfalz zur Verfügung gestellt um von der Wald- und Grünlandregion wie auch von den installierten Netzwerkstrukturen und dem ausgeprägten Wissensaustausch zu profitieren.

 

Kooperationsprojekt zwischen 3 Regionen: Oberbergischer Kreis (OBK), Rhein-Erft-Kreis (REK) und Westerwald-Sieg-Kreis (WWS). In allen drei Regionen wurden Konzepte und Prozesse zum nachhaltigen Ausbau der Energieeffizienz mit Bioenergie sinnvoll weiterentwickelt. Der Fokus lag auf 5 Handlungsfeldern: Wertschöpfung durch Bioenergie, Energieeffizienz, Wissenstransfer, Öffentlichkeitsarbeit, Verstetigung der geschaffenen Strukturen. Diese wurden mit 27 Maßnahmen untersetzt.

 

In allen 3 Regionen wurden die bundesweiten Ziele zum Klimaschutz und der Ausbau der erneuerbaren Energien mit den vorhandenen und ausbaubaren Biomassepotentialen unterstützt. Die regionale Bioenergie kann dabei einen Anteil von 7% am zukünftigen Energiemix erzeugen, wobei das größte Potential im OBK und im WWS durch die gezielte Mobilisierung und integrierte Nutzung von Waldresthölzern aus dem Privatwald und die Nutzung von Gülle und Gras in kleineren Hofanlagen gesehen wird. Und im REK und WWS durch die zusätzliche Gewinnung von Flächen für den Anbau von Energiepflanzen sowie der Suche nach geeigneten Technologien zur energetischen Nutzung von Zwischenfrüchten und Landschaftspflegematerialien. Im Westerwald-Sieg-Kreis treffen die genannten forstwirtschaftlichen Nutzungsziele als auch die Ziele für Vernetzung und Wissenstransfer zu.

Projektergebnisse:

  • GIS-Darstellungen des erfassten Biomassepotentials liegen für alle 3 Regionen vor und geben Kommunen eine Handlungshilfe für deren weitere Verwertung. Dies führt u. a. zu einer weiteren Wirtschaftlichkeit bestehender und neuer Heizanlagen.
  • Holzmobilisierung: Es wurde eine regionale Wertschöpfungskette zur Waldpflege im Kleinprivatwald und zur Holznutzung entwickelt mit den Prioritäten Nachhaltigkeit und Effizienz. Einrichtung von Biomassehöfen als Logistikzentren für die dezentrale Energieholzbereitstellung. Dies ermöglicht eine praktikable Holz-Bündelung für die KleinwaldbesitzerInnen: Verbesserung des Pflegezustandes des Waldes, Vergrößerung des jährlichen Wert- und Gesamtzuwachses.
  • Netzwerkaufbau und Vernetzungsvorteile: Über die 3 regionalen Netzwerkbüros wurde die branchenübergreifende Vernetzung von über 220 MitgliederInnen und vielen weiteren Akteuren koordiniert, um die Bioenergieregion zu entwickeln. Dadurch konnten viele Kooperationen für konkrete Projekte entstehen. Der „BioEnergieDialog“ erwies sich als eines der Mitgliederstärksten Netzwerke für Bioenergie in Deutschland. In Zusammenarbeit und Dialog mit den bundesweiten Bioenergie-Regionen, Nachbarkreisen und anderen wurden wichtige thematische Erfahrungsaustausche ermöglicht.
  • Tourismusrouten: Es wurden 2 Bioenergie-Touristikrouten eingerichtet und mit Aktionen belebt. In Oberberg kann man Erlebnisstationen regenerativer Energien auf dem „Energieweg“ in typischer Landschaft erwandern. In Rhein-Erft führt ein Freizeitplaner zu den „Points of Interest“ der Bioenergieprojekte.
  • Leuchtturmprojekte: Als besonders vorbildliche Anlagenprojekte wurden das Nahwärme- und Kältenetz auf dem neuen Steinmüllergelände in Gummersbach, das vorbildlich sanierte Schulzentrum Waldbröl mit Nahwärmenetz, das Nahwärmenetz im Schulzentrum Erftstadt und der Nahwärmeverbund Glockenspitze gAöR in Altenkirchen in den Regionen präsentiert.

Imagefilm "Nachhaltige Holzenergiewirtschaft im Kreis Oberberg - Der Holzweg als Überholspur der KlimaExpo.NRW

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Preisverleihung KlimaExpo.NRW

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Um die Energiewende erfolgreich zu gestalten, ist vielerorts ein Umdenken notwendig. Das zeigt auch der „BioEnergieDialog“ im Kreis Oberberg. In der waldreichen Region trafen beste Voraussetzungen zur effizienten Holznutzung zunächst auf viel Skepsis.

„Wie kann man Holz als Energieressource nachhaltig und wirtschaftlich nutzen?“ Das war die zentrale Frage des vom Bund geförderten „BioEnergieDialog“-Projektes im Oberbergischen.

Oberberg ist stolz auf seine idyllischen Wälder. Gleichzeitig hat die Region erkannt, dass Holz eine wertvolle Resoource für die Nutzung von Bioenergie ist – und eine Wertschöpfungskette rund um die nachhaltige Holznutzung geschafffen. Dazu haben die Oberberger von 2012 bis 2015 in zahlreichen Informationsveranstaltungen bei den Waldbesitzern und Bürgern intensive Überzeugungsarbeit geleistet.

Mit mehr als 45 Biomasseanlagen, einem regionalen Lieferverbund für nachhaltige Holz und CO2- Einsparungen von mehreren tausend Tonnen ist der Kreis heute Vorbild für viele Nachbarregionen.

 ZebiO hat in der Themenwelt „Energie neu denken“ der KlimaExpo.NRW mit der nachhaltigen Holzwirtschaft im Oberbergischen Kreis gewonnen.

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